Was ist die Gewinnschwelle? Formel und Berechnung
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Was ist die Gewinnschwelle? Formel und Berechnung

Damit ein Unternehmen erfolgreich ist, muss es langfristig Gewinne erwirtschaften. Der Gewinnschwellenpunkt (Break-even-Point) gibt an, ab welchem Punkt der Gewinn bei null liegt. Eine strukturierte Break-even-Analyse hilft dabei, ein strukturiertes Risikomanagement aufzubauen und Investitionsentscheidungen zu treffen. Auch bei Skalierungsentscheidungen und der Wachstumsplanung unterstützt diese Analyse.

Deutsche Unternehmenkalkulieren ihr Wachstum tendenziell eher vorsichtig. Mit einer durchdachten Gewinnschwellenanalyse lassen sich Überlastungen des Budgets vermeiden. Die Break-even-Analyse kann in allen Branchen und verschiedenen Unternehmensgrößen eingesetzt werden.

Im deutschen Geschäftsumfeld beeinflusst die Gewinnschwelle die gesamte Finanzplanung eines Unternehmens. Kostenkontrolle, Preisgestaltung und das nachhaltige Wachstum hängen davon ab, dass der Kostendeckungspunkt exakt bestimmt wird. Für die Break-even-Analyse sind vor allem lokale Kosten wie Handelsabgaben zu berücksichtigen, denn sie wirken sich auf feste und auf variable Kosten aus.

Was ist die Gewinnschwelle im Geschäftsleben?

Der Break-even-Point, auch als Gewinnschwelle bekannt, umschreibt das Umsatzvolumen, bei dem sämtliche Kosten gedeckt sind

Er bildet die Grundlage für wirtschaftliche Überlegungen und die strategische Planung in jeder Organisation, egal, ob Mindestumsatzziele bestimmt oder Preisentscheidungen getroffen werden. 

Wird dieser Wert unterschritten, gelangt ein Unternehmen in die Verlustzone. Das Ziel ist demnach immer, die Gewinnschwelle zu überschreiten.

Wie beeinflusst die Gewinnschwelle die unternehmerische Finanzplanung?

Wie beeinflusst die Gewinnschwelle die unternehmerische Finanzplanung?

Der Erfolg der Geschäftsplanung hängt eng mit der Gewinnschwelle zusammen. Sie beeinflusst Investitionsprüfungen und Skalierungsentscheidungen für schrittweises Wachstum. 

Auch in Finanzierungsanträgen bei Banken und Fördereinrichtungen wie der KfW ist der Break-even-Point üblicherweise enthalten, denn er bildet die Grundlage für eine solide, langfristige Finanzplanung. Er sollte daher fester Bestandteil jedes Businessplans sein, der die Ausrichtung und Erfolgsplanung eines Unternehmens beschreibt.

Auch bei zahlungsbasierten Transaktionen ist der Break-even-Point zu beachten, denn jeder Zahlungsvorgang geht mit Kosten einher, die sich auf die Preiskalkulation auswirken. Somit sollte prinzipiell jede einzelne Transaktion einen positiven Deckungsbeitrag leisten, um in eine Gewinnzone zu gelangen. 

Weist eine Transaktion jedoch einen negativen Deckungsbeitrag auf, hat dies zumindest keine negativen Einflüsse auf die Gewinnschwelle, so lange der Gesamtbeitrag mindestens den Kosten entspricht.

Wesentliche Bestandteile der Break-even-Analyse

Um die Gewinnschwelle mithilfe der Break-even-Point-Formel zu berechnen, ist es erforderlich, Erlöse und Kosten gegenüberzustellen. Letztere sind dabei in Fixkosten und variable Kosten aufzuteilen. Am Ende steht hierbei der Deckungsbeitrag, der als Ausgangspunkt für die Kostenkalkulation dient.

Fixkosten

Als Fixkosten gelten sämtliche Aufwendungen, die nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Leistungserbringung stehen. Sie fallen somit immer an, unabhängig vom Umsatzvolumen. Dazu gehören etwa Mietkosten, Gehälter sowie Kosten für Software oder Versicherungsbeiträge.

Auch Aufwendungen für die Erfüllung regulatorischer Anforderungenzählen zu den Fixkosten. Dazu können beispielsweise Kosten zählen, die für Compliance oder die Einrichtung von SEPA-Lastschriftverfahren anfallen. Je höher die Fixkosten sind, desto höher fällt auch der Beitrag zur Kostendeckung aus, sodass eine größere Break-even-Menge erforderlich ist, um Gewinne zu erwirtschaften. 

Variable Kosten

Variable Kosten stehen im direkten Zusammenhang mit der Leistungserbringung und steigen automatisch an, sobald sich auch das Umsatzvolumen erhöht. 

Typische Aufwendungen dieser Art sind etwa Versand-, Verpackungs- oder Materialkosten, aber auch Transaktionsgebühren für Zahlungen. Steigen sie an, erhöht sich zwar der finanzielle Aufwand, dafür aber auch die Erlöse.

Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag beschreibt die Differenz zwischen dem Umsatz und den variablen Kosten. Er zeigt auf, ob und in welchem Ausmaß ein Erzeugnis zur Deckung der Fixkosten beiträgt. 

Um zu ermitteln, ob ein Produkt oder eine Dienstleistung profitabel ist, ist es ratsam, zwei Formen dieses Wertes zu betrachten:

  • Der Stückdeckungsbeitrag bezieht sich auf das einzelne Produkt bzw. die Dienstleistung.
  • Der Gesamtdeckungsbeitrag gibt Einblicke in die Wirtschaftlichkeit des gesamten Sortiments bzw. Angebots. Sie berechnen ihn, indem Sie den Stückkostendeckungsbeitrag mit der Absatzmenge multiplizieren.

Mit dem Deckungsbeitrag lässt sich der Unternehmenserfolg kontrollieren, zudem werden auf der Grundlage dieses Wertes Angebote kalkuliert. Das Ziel besteht darin, einen möglichst hohen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften, um Gewinne zu maximieren.

Absoluter und relativer Deckungsbeitrag

Der absolute Deckungsbeitrag zeigt, wie viel eine verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Beim relativen Deckungsbeitrag wird dies in Relation zur aufgewendeten Zeit oder zu anderen begrenzten Ressourcen gesetzt. 

Dies kann bei Produktionsengpässen relevant sein, etwa bei knapper Arbeitszeit oder begrenzten Kapazitäten in der Herstellung.

Kostenstruktur

Eine möglichst sorgfältig geplante und disziplinierte Kostenstruktur wirkt sich direkt auf die Skalierbarkeit, Flexibilität und das Risiko eines Unternehmens aus. 

Soll beispielsweise der Umsatz gesteigert werden, ohne dass die Kosten proportional mitwachsen, gelingt dies, wenn für das Wachstum keine Investitionen oder weiteren Fixkosten erforderlich sind. Dies ist häufig bei digitalen Businessmodellen möglich. 

Für die Planung der Kostenstruktur müssen Sie das optimale Verhältnis zwischen fixen und variablen Kosten analysieren. So schaffen Sie die richtige Ausgangslage für schrittweises Wachstum.

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Mit welcher Formel lässt sich die Gewinnschwelle berechnen?

Für die Kalkulation der Gewinnschwelle nutzen Sie die Break-even-Point-Formel:

Fixkosten ÷ (Verkaufspreis pro Einheit – variable Stückkosten)

Der Verkaufspreis bezeichnet den Erlös für jedes verkaufte Produkt.

Mithilfe dieser Berechnung ermitteln Sie, wie viele abgesetzte Einheiten für das Erreichen des Break-even-Points nötig sind.

Werden mehrere Produkte betrachtet, wird diese Formel angewendet: 

Gesamtfixkosten ÷ durchschnittlicher Deckungsbeitrag 

Dies ist im Praxisalltag hilfreich, wenn Unternehmen die Gewinnschwelle für das gesamte Sortiment oder eine bestimmte Produktsparte berechnen möchten und diese durch verschiedene Absatzmengen einzelner Erzeugnisse erreicht wird.

Praxisbeispiel: So berechnen Sie den Break-even-Point Schritt für Schritt

Wie die Break-even-Formel im Alltag eingesetzt wird, zeigt folgendes Rechenbeispiel. 

Hierbei liegen die Fixkosten bei 10.000 €, der Preis ist bei 100 € angesetzt und die variablen Kosten betragen 60 €:

10.000 ÷ (100-60) = 250

Bei einem Mindestabsatz von 250 Einheiten ist der Break-even-Point erreicht. Um Gewinn zu erwirtschaften, muss somit eine Absatzmenge von mehr als 250 Einheiten erreicht werden.

Diese Formel lässt sich für unterschiedliche Preise und Kostenstrukturen umsetzen. Um aus mehreren Szenarien die wirtschaftlichste Option auszuwählen, ist es ratsam, mit Szenariotabellen zu arbeiten. So haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Preis- und Kostenstrukturen durchzuspielen und Ihre Finanzplanung und die Verkaufsanstrengungen anzupassen.

Für die Berechnung der Gewinnschwelle und die grafische Darstellung in einem Break-even-Diagramm eignen sich verschiedene Tools und Programme. Bewährt haben sich hier vor allem Excel sowie Google Sheets. Es gibt aber auch immer mehr Online-Tools, die einfach zu bedienen sind und eine schnelle Ermittlung des Break-even-Points ermöglichen, etwa von fuer-gruender.de.

Die Gewinnschwelle in der Finanzplanung und -strategie

Die Gewinnschwelle in der Finanzplanung und -strategie

Die Berechnung des Break-even-Points dient bei der Unternehmensplanung als Entscheidungsinstrument im Hinblick auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen, Prognosen und Kontrollen. Das betrifft Preisentschdiungen, die Budgetierung des Kapitals und Strategien für die Produkteinführung.

Um Investoren und Banken zu überzeugen, hilft es, wenn Sie die Gewinnschwelle in Businessplänen und Rentabilitätsrechnungen in ein direktes Verhältnis zu Ihren Umsatzzielen und Gewinnmargen setzen. Auch bei der Auswahl der Zahlungshard- und -software unterstützt der Break-even-Point, wenn es darum geht, die Kosten pro Transaktion für verschiedene Optionen zu vergleichen. 

Daher sollte die Gewinnschwelle bereits vor Aufnahme der geschäftlichen Tätigkeit kalkuliert werden.

Wie kann die Gewinnschwellenanalyse bei der Berechnung des Kosten-Volumen-Gewinns unterstützen?

Um den Break-even-Point zu bestimmen, ist die Kosten-Volumen-Gewinn-Analyse (CVP-Analyse) ein Schlüsselfaktor. 

Der CVP beschreibt das nötige Verkaufsvolumen, mit dem der Deckungsbeitrag erreicht und Gewinn erzielt wird. Ein Vergleich zwischen Gewinnschwelle und CVP zeigt die finanzielle Situation Ihres Unternehmens auf. 

Mit dem CVP identifizieren Sie Möglichkeiten der Kostensenkung und können Ihren Umsatz prognostizieren. Dies bildet die Grundlage für etwaige Preisänderungen, um die Gewinnmarge zu erhöhen.

Sensitivitätsanalyse: Was-wäre-wenn-Szenarien

Jede Veränderung, sei es bei den Kosten, der Preisgestaltung oder beim Absatzvolumen, beeinflusst den Break-even-Point. Steigen die Kosten, erhöht sich die Nutzenschwelle, während sie bei einer Preiserhöhung sinkt. 

Die Entwicklung verschiedener Szenarien hilft dabei, das optimale Verhältnis zwischen Kosten und Erlösen zu ermitteln. Dies dient der Finanzmodellierung und legt dar, welche Finanzstrukturen die idealen Voraussetzungen für eine frühe Gewinnerwirtschaftung schaffen. 

Für KMU empfiehlt es sich, Sensitivitätstests für Angebotsverschiebungen, Marktschocks und Veränderungen bei der Inflation durchzuführen.

Einfluss des Break-even-Points auf Geschäftsentscheidungen

Die Break-even-Analyse ist ein Werkzeug, mit der Sie bestehende Risiken strukturierter einschätzen können. Sie hilft somit bei wirtschaftlichen Entscheidungen, und das bereits in frühen Unternehmensphasen

Im laufenden Unternehmensalltag ist es sinnvoll, den Break-even-Point zu analysieren, um Skalierungen, Markterweiterungen oder die Einführungs neuer Produkte zu planen. Wer die Gewinnschwelle als festen Bestandteil in finanzielle KPIs und Dashboards integriert und bei Entscheidungen über Kosten- oder Preissinkungen einsetzt, steigert sein Erfolgspotenzial.

Grenzen der Break-even-Analyse

Auch wenn die Gewinnschwelle bei vielen Prozessen als Entscheidungshilfe dient, weist sie dennoch einige Aspekte auf, die die Genauigkeit der Ergebnisse und Prognosen einschränken:

  • Sie setzt ein lineares Kostenverhalten voraus. Allerdings können sich die Kosten bei steigenden Mengen verschieben, etwa durch Größenvorteile, Produktionsschwellen oder die Verhandlung mit Lieferanten.
  • Externe Nachfrage- und Marktveränderungen wie etwa saisonale Zyklen, Preisdruck durch den Wettbewerb oder Aktionsrabatte werden nicht berücksichtigt, können jedoch in der Praxis entscheidend sein.
  • Qualitative Faktoren wie die Kundenbindung oder eine starke Marke lassen sich in der Break-even-Analyse ebenfalls nicht abbilden.
  • Der Zeitfaktor wird bei der Gewinnschwellenrechnung außer Acht gelassen. Das bedeutet, dass das Erreichen des Break-even-Points prinzipiell möglich ist, eventuell aber die Reserven aufgebraucht sind, bevor Sie rentabel wirtschaften.
  • Regulatorische Änderungen, etwa die DSGVO, können die Gewinnschwelle beeinflussen, ohne dass die Break-even-Analyse dies einkalkuliert

Um möglichst konkrete und zuverlässige Prognosen zu erstellen und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, sollten Sie daher den Break-even-Point immer im Zusammenspiel mit zusätzlichen Finanzkennzahlen und Marktforschungsdaten einsetzen.

Tipps und Hinweise: Wie lässt sich der Break-even-Point senken?

Tipps und Hinweise: Wie lässt sich der Break-even-Point senken?

Anhand der Break-even-Formel zeigen sich vier Ansatzpunkte, mit denen Sie die Gewinnschwelle früher erreichen:

  • Senkung der Fixkosten, zum Beispiel durch die Automatisierung von Abläufen oder das Outsourcing von kostenintensiven Produktionsschritten.
  • Verbesserung des Deckungsbeitrags durch das Senken der variablen Kosten oder Preiserhöhungen.
  • Höhere Effizienz im Vertrieb mithilfe von mobilen Zahlungsoptionen oder einen optimierten Checkout.
  • Einsatz präziser Tools und Hilfsmittel für die Kostenverfolgung, Umsatzprognosen und die Auswertung von Daten.

Indem Sie diese Punkte immer im Blick behalten und auf Veränderungen flexibel reagieren, können Sie den Kostendeckungspunkt schneller erreichen und Kostenstruktur sowie Verkaufsanstrengungen gezielt darauf ausrichten.

Fazit

Der Break-even-Point zeigt Ihnen auf, ab welcher abgesetzten Menge Sie von der Verlust- in die Gewinnzone gelangen. Er hilft dabei, einzuschätzen, ob gesetzte Ziele erreichbar sind, Sie rentabel wirtschaften und ob Ihre Kosten- und Preisstruktur langfristig tragfähig ist. 

Bei der Risikominderung, Investitionsplanung und Finanzkalkulation sollte die Gewinnschwelle immer berücksichtigt werden. Dies ist keine einmalige Übung, sondern muss regelmäßig erfolgen, um Finanzmodelle auf den Prüfstand zu stellen. 

Um den Break-even-Point frühzeitig zu erreichen, emfpehlen sich flexible Zahlungssysteme und Datentools sowie ein hoher Grad an Automatisierung.

Häufige Fragen

Der Break-even-Point ist auf Deutsch auch als Kostendeckungspunkt oder Gewinnschwelle bekannt. Er bezeichnet den Punkt, ab dem Erlöse und Kosten gleich hoch sind. Die Gewinnschwelle wirkt sich auf die Kostenplanung, Preiskalkulation und andere wirtschaftliche Entscheidungen wie etwa Investitionen aus.

Ab welchem Umsatz Kosten und Erlöse identisch sind, also der Kostendeckungspunkt erreicht ist, hängt von drei Faktoren ab. Dies sind die fixen und die variablen Kosten sowie der veranschlagte Preis. Werden einer oder mehrere dieser Faktoren verändert, beeinflusst das auch den Break-even-Point.

Um die Gewinngrenze zu ermitteln, wird die Break-even-Formel verwendet. Vom Preis pro Einheit rechnen Sie die variablen Kosten pro Einheit ab. Dann dividieren Sie die Fixkosten durch diesen Wert. Das Ergebnis zeigt, ab welcher Absatzmenge eine Verlustvermeidung erreicht wird.Um die Gewinngrenze zu ermitteln, wird die Break-even-Formel verwendet. Vom Preis pro Einheit rechnen Sie die variablen Kosten pro Einheit ab. Dann dividieren Sie die Fixkosten durch diesen Wert. Das Ergebnis zeigt, ab welcher Absatzmenge eine Verlustvermeidung erreicht wird.

Als Einnahmen bezeichnet man sämtliche Erlöse, die erzielt werden. Dies ist der sogenannte Umsatz. Werden von diesem Umsatz die Kosten abgerechnet, bleibt der Gewinn übrig. Liegen die Einnahmen unterhalb der Kosten, entsteht kein Gewinn, sondern es wurde ein Verlust erzielt.

Auch wenn Deckungsbeitrag und Gewinn eng zusammenhängen, handelt es sich um zwei verschiedene Größen. Der Deckungsbeitrag zeigt Ihnen, wie viel Erlöse nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt. Allerdings ist ein positiver Deckungsbeitrag nicht automatisch ein Gewinn, denn dies ist erst erreicht, wenn auch die kompletten Fixkosten abgedeckt sind.

In der Wirtschaftsmathematik gilt das Gewinnmaximum als der höchstmögliche Wert auf der Gewinnfunktion, der mit einem Produkt oder einer Dienstleistung erreicht werden kann. Der maximale Gewinn gehört zu den häufigsten Zielsetzungen in Unternehmen. Im deutschsprachigen Raum ist er auch alsCournot-Punkt bekannt.

Für die Berechnung der Gewinnspanne verwenden Sie folgende Formel: (Verkaufspreis – Einstandspreis / Verkaufspreis) x 100. So erhalten Sie den prozentualen Gewinn. Es ist sinnvoll, diesen immer im Blick zu behalten.

Das prozentuale Verhältnis zwischen Gewinn und Umsatz ist die Umsatzrentabilität. Sie gibt Auskunft darüber, wie effektiv ein Unternehmen ist und wie viel Gewinn je erwirtschaftetem Euro dort verbleibt. Wieviel Gewinn vom Umsatz als rentabel gilt, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom der Branche. So ist beispielsweise im Lebensmittelhandel eine Umsatzrentabilität von 1,5 bis 3 Prozent üblich, während im Software- oder Maschinenbaubereich zweistellige Umsatzrenditen erzielt werden.

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